Hamburg hat eine neue Kirschblütenprinzessin

Hamburg hat eine neue Kirschblütenprinzessin

Am 18. Mai haben die Mitglieder und Gäste der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Hamburg e. V. ihre neue Kirschblütenprinzessin gewählt.

Wir heißen Miriam Rossmann als 28. Hamburger Kirschblütenprinzessin herzlich willkommen. Sie folgt Marina Reinhardt, die als 27. Hamburger Kirschblütenprinzessin dieses besondere Amt inne hatte.

Als Beamtin auf Widerruf in der Hansestadt Hamburg kann Miriam Rossmann neben den Pflichten einer Kirschblütenprinzessin auch sehr gut die Interessen der Freien und Hansestadt Hamburg vertreten, wenn sie im kommenden Frühjahr als Sonderbotschafterin nach Japan reisen und Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Politik treffen wird.

Die Krönung hat die 24. Japanische Kirschblütenkönigin, Frau Chiori Kobayashi, die eigens hierfür von Japan nach Hamburg angereist ist, höchstpersönlich im Beisein des Botschafters von Japan in Deutschland vorgenommen.

Es freuen sich gemeinsam S. E. Herr Takeshi Nakane, Botschafter von Japan in Deutschland, Marina Reinhardt, 27. Hamburger Kirschblütenprinzessin, Miriam Rossmann, 28. Hamburger Kirschblütenprinzessin Chiori Kobayashi, 24. Japanische Kirschblütenkönigin Eiko Hashimaru-Shigemitsu, Präsidentin DJG zu Hamburg e. V.

Einladung zur Wahl der 28. Hamburger Kirschblütenprinzessin

Wahl der 28. Hamburger Kirschblütenprinzessin

Liebe Mitglieder der DJG zu Hamburg,
liebe Japan-Freunde,

hiermit laden wir Sie zur Wahl der 28. Hamburger Kirschblütenprinzessin ein, gleichzeitig feiern wir das 50-jährige Bestehen unserer Gesellschaft.

Aus Japan erwarten wir den Besuch der 24. Kirschblütenkönigin von der JCBA, die extra für die traditionelle Krönung der neuen Kirschblütenprinzessin anreisen wird. Unterstützt werden wir dabei von der Freien und Hansestadt Hamburg.

Die jahrzehntelange Tradition der Freundschaftsbegegnung mit Japan wird in diesem Jahr
fortgesetzt. Die Schirmherrschaft haben der Botschafter Japans in Deutschland, S. E. Herr Takeshi Nakane, sowie Herr Frank Horch, Senator der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, übernommen.

Die Veranstaltung beginnt um 17:00 Uhr im Radisson Blu Hotel, das Hotel liegt in unmittelbarer Nähe des Dammtorbahnhofes. Die Adresse lautet:

Radisson Blu Hotel
Marseiller Str. 2
20355 Hamburg

Wir bitten um Anmeldung unter
eMail:     djg@hashimaru.de
Telefax:  040-2880 3621

Kostenbeitrag:
Für Mitglieder 45,- €
Für Studenten 35,- € (sofern Mitglied in der DJG zu Hamburg)
Für Nicht-Mitglieder 60,- €
Im Preis enthalten ist ein 3-Gänge-Menü mit Begrüßungsgetränk, weitere Getränke werden gesondert berechnet.

Bitte senden Sie uns dazu das ausgefüllte Anmeldeformular zurück und überweisen den entsprechenden Betrag auf das Konto der DJG zu Hamburg.

Wir freuen uns über Ihr zahlreiches Erscheinen.

Mit freundlichen Grüßen,

Eiko Hashimaru-Shigemitsu
Präsidentin

Wer möchte die neue 28. Hamburger Kirschblütenprinzessin werden?

Hamburg sucht die 28. Kirschblütenprinzessin

Die 27. Hamburger Kirschblütenprinzessin Marina Reinhardt und unsere Präsidentin Eiko Hashimaru-Shigemitsu wurden in Japan vom Japanischen Premierminister Noda und der Japanischen Kirschblütenkönigin in Tokyo empfangen.

Wer möchte die neue 28. Hamburger Kirschblütenprinzessin werden?

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft zu Hamburg e. V. ruft junge Hamburgerinnen auf, sich bis zum 10. Mai zu bewerben. Die Wahl wird am Samstag, den 18.05.2013, in Hamburg stattfinden. Die Amtszeit der Kirschblütenprinzessin beträgt zwei Jahre.

Die Stadt Hamburg hat den hohen Stellenwert der Hamburger Kirschblütenprinzessin sehr früh erkannt und unserer Kirschblütenprinzessin den Status einer Sonderbotschafterin verliehen. In dieser Funktion wird sie u. a. eine Delegation der Hansestadt begleiten, um in Japan von hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft empfangen zu werden.

Hamburg ist eine von weltweit nur drei Städten außerhalb Japans, in der eine offizielle Kirschblütenprinzessin gewählt werden darf. Dieses Recht hat die Japanische Cherry Blossom Association (JCBA) der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Hamburg e. V. bereits 1968 verliehen, welche die Wahl zur Kirschblütenprinzessin in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg durchführt.

Bewerberinnen sollten über eine gute Allgemein-Bildung sowie mindestens gute Englisch-Kenntnisse verfügen. Japanisch-Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Der Lebensmittelpunkt sollte in Hamburg liegen, da die Prinzessin regelmäßig Repräsentationen wahrnehmen muss und als Sonderbotschafterin die Hansestadt vertreten wird.

Bewerbung mit Motivationsschreiben bitte an die

Deutsch-Japanische Gesellschaft zu Hamburg e. V.
Hartungstr. 14
20146 Hamburg.

Bei Rückfragen bitte unsere Geschäftstelle unter der (0)40 2880 36 20 anrufen oder per email unter info@djg-hamburg.de kontaktieren.

So werden Sie Kirschblütenprinzessin (Hamburger Abendblatt 2013)

Deutsch-Japanische Gesellschaft und Abendblatt suchen neue „Sonderbotschafterin“. Amtszeit dauert zwei Jahre und beginnt mit Fest im Mai

HAMBURG :: „Ich habe mich in Japan verliebt“, sagt Marina Reinhardt, 25, heute. „Die japanische Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft hat mich sehr beeindruckt und beglückt“, schrieb Ursula Baetz Ende der 60er-Jahre in einem Brief. Mehrere Jahrzehnte liegen zwischen diesen beiden Frauen und ihren Aussagen. Und obwohl sie sich nicht kennen, vereint Reinhardt und Baetz das Amt der Kirschblütenprinzessin.

Ursula Baetz war die erste in Hamburg und Marina Reinhardt ist die 27. und damit die Aktuelle. Noch amtierend, denn nun wird ihre Nachfolgerin gewählt.

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft zu Hamburg (DJG) und das Hamburger Abendblatt suchen die 28. Kirschblütenprinzessin. Die Amtszeit dauert zwei Jahre, beginnt mit dem Kirschblütenfest am 17. Mai und wird von der Stadt Hamburg unterstützt. So ist Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) Schirmherr der Wahl, und die Kirschblütenprinzessin erhält zudem von der Stadt den Status einer Sonderbotschafterin, denn sie soll nicht nur Japan in Hamburg, sondern auch Hamburg in Japan repräsentieren. Sie reist zum Beispiel auch einmal mit einer Delegation aus der Hansestadt gen Osten, um in Tokio, Osaka und Yokohama nicht nur die beiden Kirschblütenköniginnen des Landes (es gibt eine für innere und eine für äußere Angelegenheiten), sondern auch hochrangige Politiker und Wirtschaftsbosse kennenzulernen.

Eiko Hashimaru- Shigemitsu ist die Präsidentin der Deutsch- Japanischen Gesellschaft

„Kirschblütenprinzessin ist nicht nur ein weiterer Titel zwischen all den Wein-, Heide- und Apfelköniginnen“, sagt Eiko Hashimaru-Shigemitsu, Präsidentin der DJG. „Es geht darum, die politischen, kulturellen und vor allem wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und Hamburg sowie ganz Deutschland zu verbessern.“ So traf die derzeit amtierende Prinzessin Marina Reinhardt zum Beispiel auch Japans Premierminister und den CEO von Fuji- Film. Sie besuchte in Osaka die Konzerne Sharp und Panasonic, die auch in Hamburg vertreten sind. „Da reicht gutes Aussehen natürlich nicht“, sagt Hashimaru- Shigemitsu. Deshalb seien auch ein grundlegendes Interesse an Japan, eine gute Allgemeinbildung und gute Englischkenntnisse Voraussetzungen für das Amt. Japanisch müssen die jungen Bewerberinnen hingegen nicht sprechen können.

Neben Hamburg haben nur zwei weitere Städte von der Japanischen Cherry Blossom Association das Recht erhalten, eine Kirschblütenprinzessin zu wählen: Washington und Honolulu.Aber warum gerade Hamburg? „Hier hat einfach alles angefangen“, sagt Hashimaru- Shigemitsu. Das hänge mit dem Hafen zusammen. Dort kamen die ersten Japaner an und erschlossen sich von da aus den Rest des Landes, bauten Geschäftsbeziehungen auf und knüpften Freundschaften. Hashimaru-Shigemitsu liegt das Kirschblütenfest und das vom Japanischen Verein Nihonjinkai ausgerichtete traditionelle Feuerwerk über der Alster in diesem Jahr besonders am Herzen.

„Es sollen endlich wieder positive Schlagzeilen im Zusammenhang mit Japan in der Zeitung stehen und nicht nur negative“, sagt sie. Erst im Januar war bekannt geworden, dass das Japanische Generalkonsulat in Hamburg zum reinen Konsulat herabgestuft wird. Und 2011 wurde das Kirschblütenfest wegen des Tsunami in Japan und der davon ausgelösten Atomkatastrophe in Fukushima erst abgesagt und dann auf späterim Jahr verschoben. Stattdessen gab es
im Mai eine Lichterkette um die Alster, an der viele Hamburger teilgenommen haben. „Das fand ich überwältigend“, sagt Hashimaru-Shigemitsu. „Es hat uns gezeigt, wie positiv die Menschen hier gegenüber Japan eingestellt sind.“

Aber auch aus persönlichen Gründen sind der Frau aus einer Diplomatenfamilie das Fest und die damit verbundene Verbesserung der japanisch-hamburgischen Beziehungen wichtig. Seit 2011 ist sie Präsidentin der DJG; sie trat damit gewissermaßen das Erbe ihres verstorbenen Mannes an, der die Gesellschaft mit ins Leben gerufen hat und auch für die Erlaubnis gesorgt hatte, eine Kirschblütenprinzessin wählen zu dürfen. „Für mich ist das selbstverständlich“, sagt Hashimaru-Shigemitsu über ihr arbeitsreiches Amt. „Die Völkerverständigung war schon immer eine Herzensangelegenheit, die durch meinen Mann noch einmal intensiviert wurde.“

(c) Hamburger Abendblatt 2013