Kirschblütenprinzessin Annika - Das Feuerwerk war die Krönung
Für Siegerin Annika Schulze heißt es nun "Nippon e yokoso! - Herzlich willkommen in Japan!" Die Städtebau-Studentin aus Langenhorn ist die Nachfolgerin der 25. Hamburger Kirschblütenprinzessin Simona-Marysol Lerch (25). Mit Wissen, Witz und Ehrlichkeit konnte sich die 23-Jährige gegen die vier anderen Anwärterinnen auf das beliebte Amt durchsetzen.
Zuvor mussten sich die fünf Finalistinnen den zum Teil schwierigen Fragen der Jury stellen. Die Jurymitglieder: Finanzsenator Michael Freytag (CDU), Seisuke Narumiya (japanischer Generalkonsul), Horst Blume (Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Hamburg), die amtierende Kirschblütenkönigin Japans, Megumi Yoshida (21), und Lufthansa-Vertriebsdirektor Karsten Zang.
Masterstudentin Annika, die bereits einen Bachelor-Abschluss in Architektur in der Tasche hat, ließ sich weder durch die prominenten Jurymitglieder noch durch provozierende Fragen aus der Ruhe bringen und brachte die 120 Gäste oft zum Lachen. Etwa als sie auf die Frage, was sie gerne von Japans Premierminister wissen würde, antwortete: "Ich glaube, so wichtige Persönlichkeiten wie Premierminister sind auch nur Menschen, irgendwie. Ich würde ihn einfach fragen, welche Musik er gerne hört, denn ich liebe Musik, und darüber kann man immer gut sprechen."
Annika Schulze wird Brücken schlagen, da ist sich die Jury sicher. Auch fachlich überzeugte Annika Schulze, referierte über die Bauhaus-Architektur und verriet, dass Tadao Ando ihr japanischer Lieblingsarchitekt sei, dessen Baustil sie zum Studium der Architektur inspiriert habe.
Alle fünf Bewerberinnen haben ihr Bestes gegeben, denn das Amt als Sonderbotschafterin für Hamburg in Japan ist eine Auszeichnung und gilt als Türöffner ins Land der aufgehenden Sonne. Obwohl auch die vier anderen Bewerberinnen schlagfertige Antworten und charmante Vorschläge hatten, überzeugte Annika Schulze mit ihrer ehrlichen Art.
"Dass ich Kirschblütenprinzessin werden würde, hätte ich nicht gedacht. Ich hätte mich nie beworben, wenn Marco Büscher von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft mich nicht auf die Idee gebracht hätte", sagte die hübsche Hamburgerin direkt nach ihrer Krönung zur 26. Hamburger Kirschblütenprinzessin. Sie habe sich bei der Deutsch-Japanischen Gesellschaft nur angemeldet, weil sie sich auf ihr Auslandssemester in Japan vorbereiten wollte, so Schulze.
Hamburgs 25. Kirschblütenprinzessin Simona-Marysol Lerch sagte: "Vor dir liegt eine tolle Zeit. Bei meinem Besuch in Japan vor einem Jahr kam ich mir manchmal wie ein Popstar vor." Als Sonderbotschafterin wird Annika Schulze auf ihrer Amtsantrittsreise im März 2010 voraussichtlich Japans Premierminister Taro Aso und Osakas Bürgermeister Kunio Hiramatsu besuchen. Gesponsert wird ihr Flug dorthin von der Lufthansa.
Aber auch in diesem Jahr hat die neue Prinzessin schon ein volles Programm. Zum Amtsantritt wird Annika Schulze ins Rathaus eingeladen. Finanzsenator Michael Freytag (CDU) kennt sie ja bereits. "Die Wahl der Kirschblütenprinzessin ist eines der schönsten Termine als Senator", sagte Freytag, der schon zum zweiten Mal Jurymitglied war.
(Quelle: Hamburger Abendblatt, 25. Mai 2009)
Eine dieser fünf Frauen wird Kirschblütenprinzessin
Für Maria Hennlein (23), Joke Trechow (27), Annika Schulze (23), Keiko Tominaga (27) und Elina Bergert (26) geht das Zittern weiter.
Die fünf Finalistinnen um das Amt als Hamburgs neue Kirschblütenprinzessin: Maria Hennlein (v..l.), Joke Trechow, Annika Schulze, Keiko Tominaga, Elina Bergert.
Diese fünf jungen Frauen kämpfen nun um das Amt der Hamburger Kirschblütenprinzessin. Am Mittwochabend wurden die letzten vier Finalistinnen von einer 15-köpfigen Jury gewählt. Nur Keiko Tominaga hatte ihren Finalplatz bereits sicher - durch ihren Sieg bei der Online-Abstimmung der Abendblatt-Leser. Sie hatte 931 von rund 4500 abgegebenen Stimmen erhalten. "Als ich davon erfuhr, bin ich fast vom Stuhl gekippt", sagte Keiko Tominaga, nachdem sie japanischen Geschäftsleuten, Diplomaten und Politikern bei einem Empfang der Deutsch-Japanischen-Gesellschaft im Plenarsaal der Handelskammer vorgestellt worden war.
Jetzt müssen sich die Finalistinnen noch etwas in Geduld üben. Die endgültige Entscheidung wer die Nachfolgerin der amtierenden Prinzessin Simone-Marysol Lerch (27) wird, fällt am 23. Mai im Hotel Intercontinental - einen Tag nach dem traditionellen Kirschblütenfest.
(Quelle: Hamburger Abendblatt, 7. Mai 2009)
Wir wollen Hamburgs neue Kirschblütenprinzessin werden
Freuen sich schon jetzt auf Japan (v. l).: Kathrina Hildebrandt (28),Karina Mohammad (27), Elina Bergert (26),
Annika Schulze (23), Johanna Thuy-Tram Ngu (19)und Nicole Offergeld (21) trafen sich für ihr Gruppenfoto im Japanischen
Garten von Planten un Blomen.
Strahlen können sie alle. Und über Hamburg wissen sie auch ziemlich gut Bescheid. Einige von ihnen waren sogar schon mal in ihrem Traumland Japan. Jetzt will eine von ihnen unsere Stadt für ein Jahr als 26. Kirschblütenprinzessin vertreten.
Nach dem Aufruf im Hamburger Abendblatt haben sich elf junge Hamburgerinnen bei der Deutsch Japanischen Gesellschaft für das Ehrenamt beworben. Sieben trafen sich gestern zum Fototermin im Japanischen Garten von Planten und Blomen.
Unter der Schirmherrschaft des japanischen Generalkonsuls und der Wirtschaftsbehörde präsentieren sich am 6. Mai alle elf bei der Vorauswahl für die letzten fünf Kandidatinnen in der Handelskammer.
Die Abendblatt-Leser können ab heute online abstimmen, wer sich als neue Kirschblütenprinzessin eignet. Dort stellen wir alle elf Kandidatinnen mit Foto und kurzem Steckbrief vor. Eine von ihnen kommt in die Endauswahl der letzten fünf, die am 23. Mai, einen Tag nach dem Kirschblütenfest, zur neuen Kirschblütenprinzessin gekürt wird. Die Krönung findet im Hotel Intercontinental statt.
Alle Bilder und die Abstimmung finden Sie unter http://www.abendblatt.de/prinzessin
(Quelle: Hamburger Abendblatt, 29. April 2009)
NDR Beitrag zum Bewerbungsaufruf für die Wahl 2009
Wer will Hamburgs neue Kirschblütenprinzessin werden?
"Bei meinem Besuch in Japan vor einem Jahr kam ich mir manchmal wie ein Popstar vor. Menschen auf der Straße, die mein Krönchen sahen, haben mir zugewinkt, und bei allen offiziellen Anlässen wurde ein riesiger Wirbel um mich gemacht", erzählt Simona-Marysol Lerch (27), Personalreferentin bei einem Hamburger Unternehmen aus Barmbek, noch immer ganz beeindruckt von ihrem Jahr als Hamburgs Kirschblütenprinzessin. In dieser Zeit als Sonderbotschafterin war sie auf mehr als 50 offiziellen Terminen in Hamburg und auch einige Tage in Japan unterwegs. "Die aufregendsten waren natürlich beim japanischen Premierminister, beim Hamburger Bürgermeister und auch die Begrüßung eines japanischen Kreuzfahrtschiffes im Hamburger Hafen. Aber vor allem habe ich in dieser Zeit viele interessante Kontakte geknüpft und habe auch privat mein Herz für Japan entdeckt", erzählt Simona-Marysol Lerch.
Nun geht ihr Jahr als Kirschblütenprinzessin zu Ende, die Deutsch-Japanische Gesellschaft (www.DJG-Hamburg.de) sucht ihre Nachfolgerin. Und auch für diese heißt es dann "Nippon e yokoso! - Herzlich willkommen in Japan!" Denn das Amt als Sonderbotschafterin für Hamburg in Japan ist eine Auszeichnung und gilt als Türöffner ins Land der aufgehenden Sonne. Einen Tag nach dem traditionellen Kirschblütenfest am 22. Mai an der Außenalster soll Hamburgs 26. Kirschblütenprinzessin als Nachfolgerin von Simona-Marysol Lerch im Hotel Intercontinental gekürt werden.
Das Hamburger Abendblatt ruft seine Leserinnen auf, sich für das Ehrenamt, das auch einen Besuch beim japanischen Premierminister beinhaltet, zu bewerben. Die Bewerberinnen sollten zwischen 19 und 27 Jahren alt sein, ihren Lebensmittelpunkt in Hamburg haben, Englisch sprechen und eine gute Allgemeinbildung haben. Japanisch muss die Bewerberin nicht können. Die besten zehn, eine von ihnen dürfen die Abendblatt-Leser online per Klick auswählen, werden am 6. Mai um 18.30 Uhr einer zehnköpfigen Jury aus Hamburger und japanischen Wirtschaftsleuten, Diplomaten und Politikern im Plenarsaal der Handelskammer vorgestellt. Unter ihnen werden dann die letzten fünf gewählt, von denen schließlich eine am 23. Mai Hamburgs neue Sonderbotschafterin für Japan wird. Interessentinnen schicken bis zum 30. April ihr Foto mit einer Kurzbewerbung an: Deutsch Japanische Gesellschaft zu Hamburg, Frau Christina Claußen, Sonninstraße 28, 20097 Hamburg.
(Quelle: Hamburger Abendblatt, 20. April 2009)



